Mikrofaserstoff — was er kann, wo er hilft und wie du ihn pflegst
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Mikrofaserstoff — was er kann, wo er hilft und wie du ihn pflegst
Roomart Team · Mai 2025 · 6 min Lesezeit
Mikrofaserstoff ist überall — in Reinigungstüchern, Bettwäsche, Sportkleidung und Polstermöbeln. Aber die wenigsten wissen warum er so gut funktioniert und worauf man bei der Pflege achten sollte.
Kaum ein Material hat sich in den letzten Jahrzehnten so schnell durchgesetzt wie Mikrofaser. Der Grund ist simpel: Er macht vieles besser als herkömmliche Stoffe — saugt mehr auf, trocknet schneller, fusselt weniger und ist dabei leichter zu pflegen. Was steckt dahinter?
Was ist Mikrofaserstoff genau?
Mikrofaserstoff besteht aus synthetischen Fasern die dünner sind als ein menschliches Haar — meist aus Polyester, Polyamid oder einer Mischung beider Materialien. Durch spezielle Herstellungsverfahren werden diese Fasern zu einem dichten, weichen Gewebe verarbeitet.
Das Entscheidende ist die Struktur: Wegen der extrem feinen Fasern hat Mikrofaser eine riesige Oberfläche im Verhältnis zu ihrem Gewicht. Das erklärt warum sie so viel aufnehmen kann — ob Feuchtigkeit, Staub oder Schmutz — und warum sie sich gleichzeitig so weich anfühlt.

Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick
Hohe Saugfähigkeit
Mikrofaser kann ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen — ideal für Reinigungstücher und Sportbekleidung.
Atmungsaktiv & leicht
Trotz hoher Dichte lässt Mikrofaser Luft durch — angenehmes Tragegefühl bei Kleidung und Bettwäsche.
Strapazierfähig
Auch nach vielen Wäschen behält Mikrofaser ihre Form, Weichheit und Farbe — deutlich langlebiger als viele Naturfasern.
Hypoallergen
Mikrofaser neigt nicht zur Fusselbildung und ist resistent gegen Milben — gut für Allergiker und empfindliche Haut.
Wo wird Mikrofaserstoff eingesetzt?
Die kurze Antwort: fast überall. Die etwas längere:
- Reinigungstücher & Wischmopps — Mikrofaser reinigt Oberflächen ohne Chemie und hinterlässt keine Streifen oder Fusseln. Das macht sie zum Standard in Haushalt und Gewerbe.
- Bettwäsche & Heimtextilien — leicht, atmungsaktiv, schnell trocknend und allergikerfreundlich. Viele Bettdecken und Kissenbezüge bestehen heute aus Mikrofaser.
- Sportbekleidung & Outdoor — die feuchtigkeitsableitende Eigenschaft hält den Körper trocken, das geringe Gewicht macht sie ideal für Lauf- und Outdoorbekleidung.
- Polstermöbel — schmutzabweisend, pflegeleicht und angenehm weich. Besonders beliebt in Haushalten mit Kindern oder Haustieren.
- Autopflege — Mikrofasertücher polieren Lacke und reinigen Glasflächen ohne zu kratzen.

Richtig pflegen — so bleibt Mikrofaser lange gut
Mikrofaser ist pflegeleicht, aber es gibt ein paar Dinge die man wissen sollte:
- Waschen bei 30–40 °C — höhere Temperaturen beschädigen die feinen Fasern und reduzieren die Saugfähigkeit
- Kein Weichspüler — er verklebt die Fasern und macht sie weniger saugfähig. Einfach weglassen.
- Lufttrocknung bevorzugen — Mikrofaser trocknet sehr schnell. Trockner auf niedriger Stufe wenn überhaupt.
- Flecken sanft behandeln — milde Seifenlauge reicht. Keine harten Bürsten oder aggressiven Reiniger.
- Getrennt waschen — nicht zusammen mit Frottee oder Baumwolle, da Mikrofaser Fusseln von anderen Stoffen anzieht.
Mikrofasertücher am besten direkt nach dem Waschen aufhängen — am besten neben der Waschmaschine. Ein offenes Regal im Waschmaschinenschrank macht das einfach und hält alles griffbereit.
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Wer regelmäßig Mikrofasertücher wäscht, kennt das Problem: Waschmittel hier, Tücher dort, die Maschine irgendwo dazwischen. Ein guter Waschmaschinenschrank löst das — mit Platz für alles und einem festen System.
Fazit — lohnt sich Mikrofaser?
Ja — fast immer. Mikrofaser ist in den meisten Alltagsanwendungen besser als herkömmliche Stoffe: saugfähiger, langlebiger, pflegeleichter. Der einzige Punkt wo man aufpassen muss ist die Wäsche — kein Weichspüler, nicht zu heiß, nicht mit Frottee zusammen.
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